Tod - Drogen - Reichtum
 
 

Weist z. B. das föderalistische System der Schweiz, wo das Volk mehr Einspruchsmöglichkeiten und mehr Macht hat als beispielsweise in Ländern mit zentralistischeren Regierungsformen wie Frankreich, England, Spanien, Deutschland und Österreich, gewisse Vorteile auf, so behindert dieses System auf der anderen Seite schnelle Entscheidungen und die unverzügliche Verabschiedung dringender Maßnahmen, Gesetze oder Verordnungen durch die Legislative. Dadurch ist die Schweiz speziell auf dem Gebiet der Geldwäscherei und der Drogen zum Supermarkt geworden.

Heroin - auch saubere Spritzen etc. werden an Süchtige kostenlos abgegeben. Die Stadt Zürich kauft jährlich für rund 7 Mill. SFR harte Drogen in Frankreich ein um kaputte Existenzen noch kaputter zu machen! Der Regierungsrat Neukom von Zürich meint z.B.: "Zürich muß mit den Drogen leben". Nicht nur Zürich, auch andere Länder Städte und Gemeinden müssen das. Aber kein Bürger, kein Staat und kein Land kann dazu verurteilt werden, daß seine Jugendlichen und Kinder staatlich sanktioniert umgebracht werden, nur weil keiner den Mut hat, unpopulär zu handeln.

Die Welt hat längst vor den Drogen kapituliert und schwingt die weiße Fahne. Eine Menge "Spezialisten" reden von Freigabe der Drogen - Tod auf Krankenschein. Selbstverständlich sind Hilfsprogramme zu begrüßen, um Drogensüchtigen zu helfen. Das reicht aber nicht. Wo bleibt hier die Prävention? Den Drogenbaronen und den Dealern sowie geldwaschenden Banken ist der Kampf kompromißlos und ohne "Firlefanz" anzusagen. Die Politiker sind gefordert der Exekutive die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen.

1989 war auch das Jahr, in welchem - in Frankreich ein eigenes Institut für innere Sicherheit gegründet wurde. Der 26. August 1989 ist auch der Jahrestag der Proklamation der Menschenrechte. Bei der damaligen Ansprache, welche Francois Mitterrand anläßlich dieses Jahrestages hat, widmete er den Drogen ein besonderes Kapitel.

Ungeachtet all der Feierlichkeiten ging der Präsident im besonderen auf die Drogenproblematik und deren verheerende Folgen ein. Im Laufe des selben Jahres wurden riesige Geldmittel freigemacht, welche lediglich ein einziges Ziel kannten und zu erfüllen hatten, "Kampf den Drogen und ihren Dealern". Gesamthaft ist folgendes anzumerken: Durch die Erfolge des D.E.A. - Büros in Washington - Drug Enforcement Administration - Frankreichs und anderer europäischer Staaten gelang es - zum Teil durch Verträge - mit Venezuela und anderen aus dem Bermuda-Dreieck stammenden Ländern, Kolumbien, Brasilien, etc. nach jahrelangen Bemühungen, Auslieferungsverträge abzuschließen und andere Vereinbarungen zutreffen, welche die Verfolgung von Dealern und die Sicherstellung von Drogengeldern ermöglichten.

Das einzige sogenannte demokratische Land der Welt, nämlich die Schweiz, hat sich geweigert und weigert sich nach wie vor, diesem Pakt beizutreten. Die Schweizer Emirate, ihre Emire und Gnomen mit ihrem internationalen Bankennetz, insbesonders des Schweizerischen Bankvereins(SBV), die Schweizerische Bankgesellschaft (SBG) und die Schweizerische Kreditanstalt (SKA) sind mit ihren Tochtergesellschaften und den zum Teil von ihnen beherrschten Handelsfirmen in In- und Ausland, ihren Wechselstuben und anderen löblichen Einrichtungen wohl die größten Drogengeldwäscher der ganzen Welt.

Dazu kommen die Milliarden von Steuerfluchtgeldern, die Abermilliarden der durch das Naziregime umgebrachten Menschen jüdischen Glaubens und die Milliardengewinne der illegalen Waffenexporte. Nicht zuletzt auf Druck von anderen demokratischen Staatssystemen, an erster Stelle die USA und Frankreich wurde in der Schweiz am 1. August 1990 ein Gesetz beschlossen über die Rückschleusung schmutzigen Geldes, insbesondere des Waschens von Drogengeldern.

Gianfranco Cotti, Tessiner-Staranwalt und Abgeordneter zum Nationalrat, stand damals jener Parlamentskommission vor, welche das sogenannte Geldwaschgesetz ausarbeitete und alles daran setzte, dieses so harmlos wie möglich ausfallen zu lassen (Siehe auch "Die Schweiz wäscht weißer" von Prof. Jean Ziegler).

Das bitte muß man natürlich verstehen können, denn dieser Tessiner-Staranwalt war ganz nebenbei noch Präsident der Fimo SA (Tessiner Treuhandgesellschaft in Chiasso). Dieser Gesellschaft gehört auch die Albis-Bank . Als das FBI Ende 1989 in Miami den italoamerikanischen Gangsterboß Joe Cuffaro verhaftete, packte dieser aus. Einer der wichtigsten Finanziers des Medellin-Kartells ist der Mailänder Giuseppe Lottusi, dieser wiederum ist einer der ehrenwerten Geschäftspartner der Fimo SA und unterhält auch gute Beziehungen und Konten bei der Genfer Union Bancaire Privée-CBI- dies ist schlicht und einfach eine Privatbank, und dort treffen in schöner Regelmäßigkeit von der Schweizer Post Pakete ein, wobei jedes Paket rund $300 000,-- in gebündelten Noten enthält.

Aber die Akteure und Emire in der Schweiz wissen sich natürlich zu schützen. Das reichste Land der Erde ist die Föderation der vereinigten arabischen Emirate, das zweitreichste ist die Schweiz. Die einen machen ihr Geld mit Rohstoffen und der Rohstoff der Schweiz ist fremdes Geld von Mördern, Kriminellen, chaotischen Emporkömmlingen der dritten Welt und perversen Drogenbossen, welche nicht nur selbst Zuflucht in der Schweiz finden, sondern deren Drogengelder auch noch gewinnbringend verwaltet werden. Geschützt werden diese kriminellen Machenschaften durch ein Gesetz vom 8. Nov. 1934, welches das schweizerische Bankgeheimnis begründet. Das Bundesgesetz der Banken und Sparkassen hält im Artikel 47 ausdrücklich fest, daß schlicht und einfach jeder eingesperrt wird der irgend etwas ausplaudert. Nicht umsonst kennt die Schweiz - als Jahrhunderte alte Hehlerin aller zweifelhaften Gelder dieser Welt - kein Gesetz, das die Ein- und Ausfuhr, Wäscherei und Reinvestition des Mördergeldes Drogen verbietet. Der Kampf des Reagan-Administration von 1981 bis 1988 führte dazu, daß die Drogenbarone aller kriminellen Kartellvereinigungen und deren Finanzjongleure immer mehr in das Eldorado Schweiz ausgewichen sind. Bereits vor 10 Jahren habe ich über diese Entwicklung Referate und Vorträge gehalten und nicht zuletzt auch die Schweiz, insbesondere die Stadt Zürich, angeprangert. Um aus dem vorerwähnten Buch von Jean Ziegler zu zitieren, lassen sich die Merkwürdigkeiten der Schweizer Aktivität zur Drogenbekämpfung auf einen Nenner bringen:

"Die Schweiz ist durch ihre Verflechtung von Politik, Justiz, Banken und Wirtschaft schlicht und einfach kriminell geworden". Die wenigen wirklich mutigen und entschlossen Richter und Staatsanwälte der Schweiz führen einen aussichtslosen Kampf. Sie sind einfach nicht Lage, ein Rezept zu finden gegen Drogenkriminalität und Geldwäscherei, da sie zugleich gegen den eigenen Staat vorgehen müßten. Bestes Beispiel ist die Stadt Zürich, wo sich die Drogenszene wie ein Giftgeschwür ausgebreitet hat, wo Kinder auf der Straße verrecken und die Verantwortlichen nichts dagegen tun, da sonst die Drogenbarone die Lust verlieren könnten, weitere Gelder in die Schweiz zu bringen. Jetzt ist auch verständlich, daß sie Schweiz kein großes Interesse verspürt, der EU beizutreten, und warum sie zum Beispiel auch nicht den Vereinten Nationen angehört. Aber es kommt vor, daß ein bornierter Bezirksanwalt zum Beispiel aus Uster, Kanton Zürich, im Fernsehen lauthals verkündet:

"Es geht nicht an, daß in unserer demokratischen Schweiz ein Ausländer Drogendealer jagt und diesen den Kampf ansagt",

so geschehen im April 1994, und sofort einen Haftbefehl gegen den Drogen-Dealer-Jäger erläßt, also gegen den Autor. Anders verhält es sich, wenn es um Geld geht (Auszug aus dem Buch Jaen Zieglers):

Am 21. Febr.1987 stellt die Tessiner-Polizei einen plombierten TIR-Lastzug aus der Türkei. Es war ein Hinweis eines Agenten des DEA-Büros, welcher sich in das türkisch-libanesische Drogengesetz eingeschleust hatte. Die Polizei fordert das Begleitpersonal auf, die Plomben selber zu öffnen, da Drogentransporter dieser Art mit einer elektronischen-zündenden Sprenganlage versehen sind.

Man findet 80 kg Morphinbase und 20 kg reines Heroin, die Fracht gehört einem gewissen Haci Mirza, türkischer Staatsbürger, seit 1979 in Zürich ansässig - handelt offiziell mit Südfrüchten. Daneben ist er Devisen- und Goldhändler, er stand in Geschäftsverbindung mit der Sharkachi-Trading AG, welche wiederum mit ihrer Firma ein Geldwaschinstitut betreibt. Am 7.Juli 1988 werden die Bürder Magharian verhaftet, auch sie haben eng mit der Sharkachi AG zusammengearbeitet. Ihre Hausbank die zweitgrößte in der Schweiz, nämlich die Schweizer Kreditanstalt, hat in den Jahren 1985 bis 1988 Banknoten im Wert von SFR 1,4 Milliarden eingetauscht. Das Lustige an der ganzen Sache, die Bürder Magharian haben weder eine Aufenthaltserlaubnis noch einen festen Wohnsitz in der Schweiz. Die Verbindungen der Kriminellen geht soweit, daß sich die Direktion der Schweizerischen Kreditanstalt bei den Botschaften im Ausland dafür einsetzen, daß diese Firmen Reiseerleichterungen und problemlos Visa für die Schweiz erhalten.

Es kann keine Erleichterung schaffen, wenn die eidgenössische Bankenkommission später feststellt, daß die beiden kriminellen Brüder M. bewiesenermaßen im Laufe des Jahres 1986 $ 36 Millionen - stammend aus dem Kokainhandel einer kolumbianischen Bande - in Empfang genommen haben und über die SKA und SBG gewaschen haben. Haci Mirza verbüßt gegenwärtig im Gefängnis La Stampa bei Lugano eine Haftstrafe von 17 Jahren ab. Selbstverständlich wurden die professionellen Geldwäscher und Kriminellen bei den Banken niemals behelligt.

Eine parlamentarischen Untersuchungskommission weiß über die Fa. Sharkachi AG zu berichten, daß sich deren Umsatz an manchen Tagen zwischen $ 25 und 100 Millionen bewegt. Die Sharkachi AG erfreut sich seit Jahren einer bevorzugten Behandlung am Flughafen Zürich-Kloten, es gibt keine Zollabfertigung, die Kuriere dieser Firma haben auch mit der Grenzpolizei kein Problem. Eine Bemerkung am Rande zu diesem Kapital, Vizepräsident der Shakachi AG war jahrelang Hans Kopp, Ehemann von Elisabeth Kopp - vormals Justizministerin der Schweiz, welche am 31. März 1979 zurücktrat. Kein Verbrechen und überhaupt keine kriminellen Handlungen und Taten sind facettenreicher, so gefährlich und so tödlich wie die Drogenkriminalität. Sogar viele amerikanische Mafiafamilien, die durchaus nichts dabei fanden und finden, sich durch Erpressung, Prostitution, Entführung, Mord und viele andere kriminelle Handlungen zu bereichern, haben sich mit allem Nachdruck geweigert, in das Drogengeschäft einzusteigen. Die, die sich weigerten, leben nicht mehr, andere haben sich arrangiert.

Ein Bankräuber ist das, was er ist. Ein Mörder, ein Dieb, ein Hehler ist ebenfalls das was er ist, und er kann bis zu einem gewissen Grad noch dazu stehen. Auch ein Terrorist ist vergleichsweise harmlos gegen die Gruppierungen und kriminellen Vereinigungen, welche mit Drogen handeln. Denn ihr Geschäft beinhaltet einfach alles, von Erpressung bis Raub, Mord, Prostitution und dem professionellen Tod von Unschuldigen. In die gleiche Kategorie sind einzuordnen die Geldwäscher und alle Banken und Institutionen, welche die Milliarden der Drogenbarone und ihrer Handlanger verwalten. Im Zusammenhang mit Drogen gibt es keinen Unterschied zwischen einem Mörder und den Verantwortlichen bei den Geldinstituten, welche das Geld waschen und reinvestieren und damit die Drogenkriminalität erst ermöglichen. Wenn man bedenkt, daß der jährliche Umsatz aus dem Drogentod sich auf rund $ 500 bis $ 800 Milliarden bewegt, wird das korrupte Verhalten, insbesonders der Schweizer Banken, verständlich. So wie die Ohnmacht der Behörden!