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Die Vielseitigkeit und der technologisch hohe Ausbildungsstandard krimineller Vereinigungen deckt weiterhin Schwächen des demokratischen Systems auf und zeigt, daß gerade demokratisch geführte Staaten von dieser Entwicklung überrollt werden und der Drogenkriminalität sowie allen damit zusammenhängenden Delikten machtlos gegenüberstehen. Neben der sogenannten Beschaffungskriminalität, der Schwerkriminalität im Bereich von Drogen, Überfällen, Raub, Mord und Diebstählen stellt die Wirtschaftskriminalität eines der dunkelsten Kapitel dar. Es ist eine Tatsache, daß der Wirschaft durch die Tätigkeit sogenannter Broker, Treuhänder, Finanzinstitute und sich als Profis ausgebende Geldanleger, Milliardenbeträge verlorengehen. Die Öffnung der Ostmärkte und die nicht ausgereifte Gesetzeslage in diesen Ländern begünstigen unter anderem Geldwäscherei, Anlagebetrug und auch Falschgelddelikte Weltweit gingen in den Jahren 1990/91/92/93 weit über 800 Milliarden US-Dollar durch finanzielle Manipulationen verloren. Diese Situation zeigt aber weiter, daß die Vollzugsorgane des demokratischen Systems absolut überfordert werden und jetzt weniger denn je in der Lage sind, das Phänomen der Wirtschaftskriminalität, Drogen- und Schwerkriminalität in den Griff zu bekommen. Es wird immer deutlicher, daß auch in Österreich, der BRD, der Schweiz und allen europäischen Ländern das Ansteigen der Straßenkriminalität eindeutig Hand in Hand geht mit dem explodierenden Drogenproblem. Es
ist falsch, Asylrecht, Ausländer und Ausländerprobleme für
das Ansteigen der Kriminalität verantwortlich zu machen. Wenn auch
EWR- und EU-Gegner glauben, daß ein Nicht-Beitritt gerade ihr Land
sauber halten könne, muß diesen entgegengehalten werden, daß
seit mehr als 10 Jahren ein heftiges Ansteigen von Schwer- und Schwerstkriminalität
zu beobachten ist. |
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L E S E N S I E M E H R: Allgemeines |
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